<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?>
<rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/"
	>

<channel>
	<title>www.schilke.eu &#187; Allgemein</title>
	<atom:link href="http://schilke.eu/category/allgemein/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>http://schilke.eu</link>
	<description>CSS &#124; HTML &#124; PHP &#124; WP</description>
	<lastBuildDate>Thu, 13 Feb 2020 09:42:27 +0000</lastBuildDate>
	<language>de-DE</language>
	<sy:updatePeriod>hourly</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>1</sy:updateFrequency>
	<generator>http://wordpress.org/?v=</generator>
		<item>
		<title>Theodor Storm &#8211; Träumerei</title>
		<link>http://schilke.eu/theodor-storm-traumerei/</link>
		<comments>http://schilke.eu/theodor-storm-traumerei/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 14 Mar 2013 14:25:31 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael Schilke</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://schilke.eu/?p=675</guid>
		<description><![CDATA[Theodor Storm &#8211; Träumerei Träumerei Auf weichem Moose ruhten meine Glieder, Und laue Schatten flossen um mich her, Sanft rauscht der Wald, die Quellen klingen leise, Hoch auf am Himmel wogt das Sternenmeer; Rings auf der Wiesen schimmernd grünem Pfühle<span class="ellipsis">&#8230;</span><div class="read-more"><a href="http://schilke.eu/theodor-storm-traumerei/">Weiterlesen ›</a></div><!-- end of .read-more -->]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<h2>Theodor Storm &#8211; Träumerei</h2>
<h3>Träumerei</h3>
<p>Auf weichem Moose ruhten meine Glieder,<br />
Und laue Schatten flossen um mich her,<br />
Sanft rauscht der Wald, die Quellen klingen leise,<br />
Hoch auf am Himmel wogt das Sternenmeer;<br />
Rings auf der Wiesen schimmernd grünem Pfühle<br />
Ergießt der Abend seine duft&#8217;ge Kühle.</p>
<p>Und wie das Dunkel so die Welt umschleiert,<br />
Erblüht im Geiste eine neue Welt;<br />
Die Blume, die der Abend eingeschläfert,<br />
Die goldne Frucht, der Blume hohes Zelt<br />
Erschaut das trunkne Aug mit einem Male<br />
In milder Sonnen purpurlichtem Strahle.</p>
<p>Auf eines Wundersees bewegtem Rücken<br />
Trägt mich ein Nachen durch die blaue Flut;<br />
Und eingewiegt in leichte Wunderträume<br />
Mein herzig Mädchen mir im Arme ruht.<br />
Rings aus den Wogen Zaubertöne dringen,<br />
Die ewig alt, doch ewig jung erklingen.</p>
<p>Um Mast und Ruder sprießen frische Rosen,<br />
Die Segel glühn im roten Sonnenglanz;<br />
Mein Mädchen lächelt, meine Rosen blühen,<br />
Mein Nachen schwebt im leichten Wogentanz;<br />
Durch Blüt&#8217; und Schilf im zaubrischen Getriebe<br />
Singt leiser Hauch das Märchen von der Liebe. -</p>
<p>Und weiter schwankt die sanftgewiegte Barke<br />
Vorbei an Tempeln, an smaragdnen Höhn;<br />
An meiner Brust zwei milde Sonnen glühen,<br />
Zwei milde Sonnen, die nicht untergehn.<br />
Und weiter geht&#8217;s mit Scherz und Kuß und Tränen,<br />
Mit süßer Lust und niegestilltem Sehnen.</p>
<p>Da teilt ein Eiland die besonnten Küsten,<br />
Ein voller Hafen winkt uns gastlich zu,<br />
Geschmückte Tempel, reichbekränzte Hütten,<br />
Am Ziel der schönen Fahrt auch süße Ruh. -<br />
Voll warmer Lust die Herzen höher schlagen,<br />
Als uns hinein die sanften Wellen tragen.</p>
<p>Die Barke ruht am heißersehnten Ziele,<br />
Ein holder Taumel hat das Herz erfüllt;<br />
Doch bald entweicht er &#8211; - meine Blicke suchen<br />
Umsonst, umsonst das schöne Zauberbild.<br />
Mein Lieb verblühet, meine Rosen bleichen,<br />
Das Ufer füllen graue Riesenleichen.</p>
<p>In weiter Ferne nur ein leises Rauschen<br />
Gemahnet an das schöne Wundermeer. &#8211;<br />
Da weckt mich Lautenklang aus schwerem Traume;<br />
Am hohen Himmel zieht die Sonn&#8217; daher &#8211; -<br />
Freu dich, mein Herz, schwer hat die Nacht gelogen,<br />
Noch schwebst du froh auf reichen Wunderwogen.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://schilke.eu/theodor-storm-traumerei/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
	</channel>
</rss>
